| Anwendung
und Einsatzmöglichkeiten
Traditionelle Thaimassage stellt sich dar als ausgeklügelte Mischung
von Akupressur und Yoga. Im Gegensatz zum Yoga wird der Körper jedoch
passiv bewegt und gedehnt. Dies hat in Thailand die scherzhafte Bezeichnung
„Yoga des faulen Menschen“ geprägt. In der Wirkung vergleichbar
mit Shiatsu, verbindet diese Ganzkörperbehandlung Ayurveda, Stretching,
Meditation und die Reflexzonenmassage in einzigartiger Weise miteinander.
Während der ganze Körper von den Füßen bis zum Kopf
(immer in dieser Reihenfolge!) mit Daumen, Händen, Armen, Ellbogen,
Füßen und Knien bearbeitet wird, bleibt der Klient dabei grundsätzlich
angekleidet . Hierin unterscheidet sich die Traditionelle Thaimassage
wesentlich von der klassischen Massage. Der Ablauf der Massage orientiert
sich an 10 ausgewählten Energielienien („Sen“), die überwiegend
mit Daumen- und Handballendruck gepreßt werden. Daraus erklärt
sich die von Therapeuten und Medizinern gerne benutzte und sehr treffende
Bezeichnung SEN-MASSAGE (Energielinienmassage).
Die Traditionelle Thaimassage nach Lehren des Wat Po beginnt immer an
den Fußsohlen, um den Kreislauf zu aktivieren und die „Fünf
Elemente“ (aus den Lehren der Traditionellen Chinesischen Medizin
– TCM) in harmonischen Einklang zu bringen. (Erkrankungen entstehen
aus einem Ungleichgewicht dieser Elemente).
Körperlich steht der Abbau von Verspannungen und die Lockerung des
gesamten Bewegungsapparates im Vordergrund, während darüber
hinaus wesentliche Wirkungen auf der geistig-seelischen Ebene erzielt
werden. Innere Ausgeglichenheit, Ruhe und Regeneration sind das Ergebnis
der Massage. Es entfaltet sich Wellness im ganzheitlichen Sinn - eine
Wohltat für Körper, Geist und Seele. Hieraus ergeben sich die
Voraussetzungen für körperliche und geistige Vitalität
und Wohlbefinden bis ins hohe Alter.
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